Oma – zurück bei uns, diesmal mit ihrer kleinen Familie
Manche Katzen begegnen uns nur einmal. Andere verschwinden aus unserem Blickfeld – und stehen Jahre später plötzlich wieder vor uns. Oma gehört zu diesen Katzen.
Dabei ist ihr Name nicht nur ihrem Alter geschuldet. Ihre Geschichte bei uns begann bereits 2024.
Seit Jahren kämpfen wir gemeinsam mit engagierten Anwohnern gegen das große Problem unkastrierter, freilaufender Katzen in dem Fundort. Schon 2024 nahmen wir von der Fundstelle mehrere Fundkatzen auf – darunter auch Oma. Eigentlich sollte damit für sie ein neues Kapitel beginnen. Doch schnell stellte sich heraus, dass draußen noch jemand auf sie angewiesen war: Oma hatte gerade erst Junge bekommen.
So blieb uns damals keine andere Möglichkeit, als sie zurückzubringen, damit sie ihre Kitten weiter versorgen konnte.
Fast zwei Jahre vergingen.
Am 9. Juli 2026 führte ihr Weg Oma erneut zu uns – und dieses Mal kam sie nicht allein. Gemeinsam mit Elenora, Emilio, Elias und Eduard wurde sie als Fundtier aufgenommen. Die vier sind ihr mindestens zweiter Wurf.
Und genau deshalb trägt sie heute den Namen Oma: Weil ihre Geschichte bei uns schon eine kleine Katzengeneration zurückreicht und wir sie nun, zwei Jahre später, erneut als Mama erleben.
Wie viele Würfe sie in ihrem Leben tatsächlich großziehen musste, wissen wir nicht. Sicher ist nur: Damit soll nun Schluss sein. Oma soll nicht länger dafür verantwortlich sein müssen, draußen immer wieder Kitten großzuziehen.
Jetzt darf es endlich einmal um sie gehen.
Für Oma wünschen wir uns ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die ihr die Zeit geben, anzukommen und ihr zeigen, wie schön ein Katzenleben sein kann, in dem man sich um keinen Nachwuchs mehr kümmern muss. Nach all den Jahren als freilebende Katzenmama hat Oma eines ganz besonders verdient: endlich selbst umsorgt zu werden.
Allgemeine Interessentenanfrage:
https://tierschutzverein-ettlingen.anigu.eu/animals/interested